And the Winner 2015 is…

29. Feb 2016

… das Plakat „Straight outta Connewitz“ (12.12.2015 – Leipzig).

Insgesamt 542 Menschen haben an dem Voting teilgenommen. In einem Endspurt hat sich das Plakat mit 151 Stimmen klar gegen die Konkurrenz durchgesetzt. Das Plakat ist eine Réminiscence an das Filmplakat des Biopics „Straight outta Compton“ (http://www.imdb.com/title/tt1398426/) und hat dabei sogar – im Gegensatz zum Original – noch Geschlechterrollen in der Szene mitgedacht. Statt Palmen und Teerstraßen sind die gepflasterten Nebenstraßen Connewitz‘ zu erkennen. Eine Fotosession für eine planmäßige Plakatgestaltung – gute Sache.

Auf Platz zwei mit 115 Stimmen ist das Plakat „Kein Al Quds Tag“ (10.07.2015 – Berlin) gelandet. Es orientiert sich an der Grundgestaltung der vergangenen Jahre und ist doch wieder etwas weiterentwickelt.

Der dritte Platz ging an das Plakat, welches mit seinem Slogan im letzten Jahr wahrscheinlich für die meisten Diskussionen gesorgt hat. 52 Stimmen erreichte „Deutschland, du miese Stück Scheiße“ (Berlin).
Grafisch besticht das Plakat eher nicht so. Die Message steht halt im Vordergrund.

Vielen Dank allen, die mitgemacht haben.

Abstimmung beendet

28. Feb 2016

Fertig. Die Abstimmung zum „Besten politischen Plakat 2015″ ist beendet.
Die Gewinner und eine ausführliche Auswertung gibt es morgen.

Voting „Bestes politisches Plakat 2015″ startet

21. Feb 2016

Jetzt geht es wieder los. Ihr könnt bis zum 27.2. abstimmen, welches Plakat aus dem letzten Jahr das „Beste politische Plakat“ wird. Klickt dazu rechts auf das Voting.

Hier sind nochmal alle Plakate im Überblick:

„Es reicht“ – Hannover – 28.12.2015
https://www.flickr.com/photos/97264089@N04/24019109400/

„Kein Schlussstrich“ – München – 20.01.2015
https://www.flickr.com/photos/97264089@N04/16294763425/

„Straight outta Connewitz“ – Leipzig – 12.12.2015
https://www.flickr.com/photos/97264089@N04/24192528305/

Soliparty/ Berlin/ 19.6.2015
https://www.flickr.com/photos/97264089@N04/24269823595/

„Freiheit für Valentin“ – Bremen
https://www.flickr.com/photos/97264089@N04/24212288925/

Architektur muss rennen – Berlin 16.03.2015
https://www.flickr.com/photos/97264089@N04/16240878854/

Naziaufmarsch in Dortmund blockieren (Bloackdo) – Dortmund – 28.03.2105
https://www.flickr.com/photos/97264089@N04/24236994265/

„abgelehnt“ Kiezladen Friedel54 streikt! – Berlin
https://www.flickr.com/photos/97264089@N04/24745878996/

„Fight racism“ – Köln – 24.10.2015
https://www.flickr.com/photos/97264089@N04/23882956110/

„Macht euch gerade gegen Nazis und Rassismus“ – Neuruppin – 6.6.2015
https://www.flickr.com/photos/97264089@N04/17539399903/

„Antifa KongressTag“ – München – 30.10.2015
https://www.flickr.com/photos/97264089@N04/24070528402/

„YOLO“ – Bundeswehr
https://www.flickr.com/photos/97264089@N04/23810823379/

https://www.flickr.com/photos/97264089@N04/24109693221/
„Kein Al Quds Tag“ – 10.7.2015 – Berlin

https://www.flickr.com/photos/97264089@N04/24104851702/
„Deutschland du mieses Stück Scheiße“ – Berlin

„By all means necessary“ – Magdeburg – Jan 2015
https://www.flickr.com/photos/97264089@N04/24109719411

And the Winner 2014 is…

1. Apr 2015

…keine Überraschung. Das Hamburger Plakat „Bullenwagen klauen und Adorno rezitieren“ der „Gruppe für den organisierten Widerspruch“ lag von Anfang an vorne und konnte diese Position klar verteidigen.
Ich schätze hier hat sowohl die souveräne Abwandlung des Punkrock-Zitats – zur inhaltlichen Rahmung der Veranstaltungsreihe, als auch das humorvolle Zusammenspiel von Bild und Text für die klare Entscheidung gesorgt. Von den 394 abgegebenen Stimmen haben 62 Menschen für den Gewinner gestimmt (16%).

Der zweite Platz geht mit 40 Stimmen (10%) an das Dortmunder Plakat „Erinnern heißt kämpfen“ für die Schmuddel-Gedenk-Demonstration. Die Dortmunder_innen waren scheinbar abstimmungswütig, denn auch Platz vier ging an ein Plakat aus der Stadt. 30 Menschen (8%) stimmten für „Warum wir dieses Land nicht lieben“. Damit ist auch ein Hirsch in dem Ranking vertreten – das Tier das überdurchschnittlich oft auf Plakaten in diesem Land zu sehen waren.

Dazwischen hat sich noch ein Plakat aus Frankfurt/Main geschummelt. Mit 32 Stimmen (8%) kam „Elemente des Antisemitismus“ auf Platz drei. Die Veranstaltungsreihe hat eine gelungene Anordnung mit dem Dreieck als geometrische Grundform gewählt.

Knapp dahinter, 29 Stimmen (7%) liegt die Plakatreihe „Deutschland ist tödlich“ aus Regensburg.

Das ist das erste Mal, dass es kein Berliner Plakat unter die Top 5 geschafft hat. Und auch keines eines bundesweiten Bündnisses. Glückwunsch an die Gewinner_innen.


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