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20. Feb 2009

Dank eines Archivs mit Plakaten aus Marzahn-Hellersdorf (Berlin) haben wir endlich die 1.500er-Marke geknackt. Die aktuellsten können im 8.Plakatarchiv angeschaut werden. Aus dem Jahr 2009 sinds bis jetzt 20 Stück. Das sind nicht viele, also liebe Antifa-Gruppen und politische Layouter_innen, schickt uns euer Zeug.
Bald wirds noch eine Neuerung im Archiv geben. Dazu später mehr. Jetzt gibts erstmal als Dank nach Marzahn-Hellersdorf eine Retrospektive der Plakat des Bezirks. Es sind viele, was nicht zuletzt daran liegt, dass es im Bezirk zwei jährliche Festivals und ein alternatives Jugendzentrum gibt. Von 1996 bis 2009:


Danke an die Projektwerkstatt „Wort und Tat“

Terminhinweis

12. Feb 2009

AUSSTELLUNG – 29.1. bis 2.4.2009
„So geht Revolution“ – Werbung & Revolte -

„Join the Revolution!“, „Fight for your rights!“, „Viva la libertad!“, „Radikalisiert das Leben!“. Auf den ersten Blick Parolen und Slogans aus dem Wörterbuch der neuen sozialen Bewegungen. Doch nur auf den ersten Blick. Denn diese Slogans und Parolen stammen allesamt aus kommerziellen Werbeanzeigen, die in den letzten Jahren den Weg in die Medienöffentlichkeit fanden. Bereits seit langer Zeit hat die Werbeindustrie die Bilderwelten linken und alternativen Protests für sich „entdeckt“. Während es in den 60er und 70er Jahren um die Disziplinierung, Umdeutung und Lächerlichmachung der Zeichen des Protests ging, nutzen die kreativen Industrien heutzutage diese Parolen, Ikonen und Symbole zur Erzeugung von Differenz zum gesellschaftlichen Mainstream: Be different! Dem umkämpften Verhältnis von politischen Zeichen, realem Protest und neoliberalen Gegenwartspraxen der Konsumgesellschaft widmet sich die Ausstellung „so geht revolution“, die u.a. Che Guevara, Karl Marx, Mao, Lenin, Ulrike Meinhof, rote Fahnen und rote Sterne, Straßenschlachten und Molotov-Cocktails in 100 kommerziellen Werbeanzeigen von 1967 bis heute zeigt – und nicht zuletzt die Frage stellt, was Begriffe wie Freiheit, Radikalisierung und Revolution heute bedeuten sollen.

Der Ludwigsburger Kulturwissenschaftler Rudi Maier sammelt seit langer Zeit „revolutionäre“ Werbeanzeigen, im Archiv der Mediologischen Vereinigung Ludwigsburg finden sich derzeit ca. 1800 Print-Anzeigen von 1967 bis heute und etwa 60 TV-Werbevideoclips. Kontakt: mediologie@demoz-lb.de

GALERIE OLGA BENARIO
Richardstr. 104, 12043 Berlin (Neukölln),
direkt am U-Bahnhof Karl-Marx Straße
Die Galerie ist Donnerstags ab 19.00 Uhr geöffnet

And the Winner is…

4. Feb 2009

Mit 59 Stimmen und einem guten Vorsprung hat es das Plakat „Für immer Ferien“ aus Göttingen auf Platz eins geschafft.

Dann kommt erstmal lange nichts und dann, mit 39 Stimmen „Black is beautiful“ aus München, „Love Techno hate Germany“ (28 Stimmen) und „Die Antifa sucht den Superstar“ (27 Stimmen) aus Berlin.

Es haben sich 255 Leser_innen am Voting beteiligt. Auf etlichen Blogs wurde über das Voting geschrieben:
Bauhaustapete, Bikepunk, ASAB_M, Versammlung, Dorfdisco, Revolution, kaffeeundkuchen, Immomentvorbei, Medium, Rockstar, Lieschen und noch einige mehr.
Danke für das große Interesse.


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