Silvio Meier

16. Nov 2006

Am 25.11. gibts wieder eine Silvio Meier Demo. Infos dazu gibts unter: www.silviomeier.tk
Hier eine kleine Plakatretrosprektive. (Wer noch fehlende hat bitte melden)









(von links nach rechts / oben nach unten:
1993/1995/1996
1997
1998/1999/1999
2000
2000/2001
2002/2002
2003/2003
2004/2004
2005/2006)

Original und Fälschung

13. Nov 2006

Das schwerste an der Produktion eines Plakats ist wahrscheinlich eine klare und einfache Idee für ein Layout zu finden. Die meisten anderen Sachen sind meist relativ streng vorgegeben. Format, 2-Farb/4-Farbdruck, Text/Termine. Nur die passendende Visualisierung fehlt.
Das beste ist natürlich, wenn man selber ein schickes Foto oder eine ansprechende Illustration selber machen kann. Wenn das nicht geht (meist fehlt es einfach an Zeit) muss man halt klauen gehen.
Da gibt es natürlich verschiedene Herangehensweisen:

1.) Googlen:
Die einen suchen nach den Bildelementen im Internet, also bei Google oder Flickr. Das zieht dann so aus:
Es geht gegen die Gartenzwergidylle in Heinersdorf, also bei Google „Gartenzwerg“ eingeben, und voila, der 7. sieht doch super aus. Ein paar Filter drüber und fertig.

null

2.) Magazine und Zeitungen durchsuchen:
Ein gutes Mittel ist auch, sich in Magazinen zu bedienen. Gerade in Lifestyle, Skater- oder Designmagazinen finden sich oft Layoutelemente, die man selber weiterverwenden kann.

3.) Bei Kollegen bedienen:
Natürlich spricht auch nichts dagegen, andere Antifa-Plakate zu recyclen, wenn man das Layout ansprechend findet. Bei diesen beiden Plakaten ist es besonders schwer, zu sagen, was das Original und was die „Fälschung“ ist. Ich finde beide sehr ausdrucksstark.

Wenn das alles auf einmal kommt, kann man solche Bilderketten bilden:

+=

Externes

7. Nov 2006

17.-19.November 2006
Pixel, Poster, Politik – Layoutseminar

Photoshop ist kein Mittel die Gesellschaft zu verändern…

…aber kann dabei gelegentlich sehr hilfreich sein. Wir meinen, dass Layout mehr kann, als kluge Texte ansprechend zu bebildern. Im besten Fall provoziert und irritiert es – macht auf Zusammenhänge aufmerksam, die so noch nicht gesehen wurden. Aber Layout ist widerspenstig – gern plappert es sexistische oder rassistische Blickweisen aus, die gar nicht mit auf das Plakat oder in die Zeitung sollten. Beim Seminar wollen wir mit Euch über die Ansprüche an emanzipatorisches Layout diskutieren und Euch anschließend in den Umgang mit professionellen Grafik- und Satzprogrammen einführen.

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Politisch motivierte Grafikdesigner_innen gesucht!

Du hast Interesse an politischer Grafik? Du hast kein Bock auf Chef&Lohnarbeit? Dir hängen die Freelancer-Verträge zum Hals raus oder warst lange genug Praktikant_in?
In der antifaschistischen Stadtkommune werden derzeit Grafiker_Innen zur Bildung eines kommunitären Grafikkollektivs gesucht. Ziel des Projektes ist es, ein angenehmes, politisches Leben führen zu können und mit den erwirtschafteten Ressourcen und Fähigkeiten antifaschistische und emanzipative Bewegung zu unterstützen.
Melde Dich: info(at)CyborgSociety.org

Weitere Infos: Antifaschistische Stadtkommune

Plakat Nr. 400

5. Nov 2006

tapeten

Ein nettes Plakat, dass zur vorletzten Berliner Abgeordnetenhauswahl geklebt wurde.
Es zeigt den damaligen Spitzenkandidat der CDU Frank Steffel, von dem man dachte er wäre die peinlichste politische Gestalt, die jemals angetreten ist … bis Friedbert Pflüger kam. Peinlicher macht den Steffel noch, dass er vor einiger Zeit das gegen die Moscheegegner argumentierte (also endlich mal was richtiges sagte), und das nur um sich gegen Pflüger zu profilieren.


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